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Aktuelles:

Vier Jugendmannschaften in Gundelfingen

Nach abgeschlossener Quali-Phase reisten vier Jugendmannschaften der TG Landshut (weibliche B- und C-Jgd. bzw. männlich B- und D-Jgd.) zum traditionellen Dieter-Wallat-Gedächtnisturnier nach Gundelfingen.  Über 50 TG-Aktive wollten mit Gegner aus dem süddeutschen Raum (Turnierteil-nehmerfeld reichte von Stuttgart bis Burghausen bzw. von Würzburg bis zum Allgäu) ein Rasenturnier mit über 60 Spielen auf zwei Tage zelebrieren. Nebenbei sollten sich die Mannschaften auch noch beim Zelten, Grillen, beim Publik-Viewing, beim gemütlichen Sonnwendfeuer besser kennenlernen. Bei besten äußeren Bedingungen (toller Rasen und strahlendem Sonnenschein) hatten fast alle TG-Mannschaften zuerst noch Startschwierigkeiten. Im weiteren Turnierverlauf konnten sich dann diese Mannschaften noch steigern. 

Die männliche B-Jgd. startete in ihrer Gruppenphase mit zwei knappen Niederlagen gegen Grafing und Niederraunau, einem Unentschieden gegen Weßling und einem klaren Sieg über Brenz.  In der Zwischen- bzw. Endrunde kamen dann noch zwei weitere Siege gegen Weßling und Augsburg hinzu, so dass man letztendlich zufrieden einen 9. Platz erreichte.

Die männliche D-Jgd. durfte gleich gegen den späteren Turniersieger Söflingen spielen. Mit einem 9:18 Niederlage hatte sich die ersatzgeschwächte Mannschaft noch sehr gut aus der Affäre  gezogen. In den nächsten Gruppenspielen waren die Jungs dann schon erfolgreicher und erreichten ein Unentschieden gegen Gauting und einen klaren Sieg gegen Augsburg. In den letzten Platzierungs-begegnungen hatten die jüngsten TG-Spieler gegen Heidingsfeld und gegen Burghausen das Nachsehen und wurden in einem sehr starken 16er Feld Achter.

Die weibliche B-Jgd. feierte in Gundelfingen Premiere. Zum ersten Mal in dieser Saison griffen sie mit der wohl jüngsten Mannschaft in das Spielgeschehen ein. Eine 2000er und jeweils vier 01er und 02er verstärkt mit 2003er versuchten sie in einem 7er-Teilnehmerfeld sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Gegen Weßling, München-Laim und Würm-Mitte (bay. Meister) gab es zu erwartende Niederlagen, die sich aber in Grenzen hielten. In den letzten Begegnungen verbuchte die TG zwei Erfolge gegen Burlafingen und gegen Brenz. Mit großen Jubel freute sich die neuformierte und junge B-Jgd. über ihren 6. Platz.

Die weibliche C-Jgd. startete von Turnierbeginn an furios. Mit deutlichen Siegen gegen Gauting, Mering und Laim wurden sie Gruppensieger.  Im Halbfinale duellierte man sich mit dem Gastgeber. In einer sehr engen Begegnung hatten die TG-Mädels  leider das Nachsehen und mussten im kleinen Finale gegen den Bundesliga-Nachwuchs von Nellingen spielen. In dieser Begegnung hatten die Landshuterinnen nicht einen Hauch einer Chance. Hier musste man die Überlegenheit einer technisch starken Truppe aus Baden-Württemberg neidlos anerkennen. Trotzdem feierten die TGLerinnen  ihren 4. Platz.

Fazit: „Gundelfingen – Du warst wieder eine Reise wert.“
Unsere Mädels und Jungs sind noch enger zusammengewachsen. Das Betreuerteam hat weitere Fortschritte bei ihren Sprößlingen erkennen können und viele neue Erkenntnisse gesammelt. D.h. 2017 wird Gundelfingen mit seinem Rasenturnier wieder im TG-Kalender stehen. 

Weibliche C-Jgd.: Quali-Premiere geglückt

Seit einer sehr langen Zeit probierte mal wieder eine weibliche C-Jugend an der Quali-Phase des BHV´s teilzunehmen. Trainer Frieder Goes traute seiner noch jungen Truppe die Landesliga-Quali zu, obwohl 70% der Spielerinnen vom jüngeren Jahrgang stammen. „Spinnt er, die Trauben hängen da doch viel zu hoch“, dachten doch einige Skeptiker. Abwarten lautete die Antwort. Das Losglück meinte es gut mit der TG. Das erste Turnier durften die Landshuterinnen im Hans-Leinberger-Gymnasium ausrichten. Die Gegner waren die HSG Schwab/kirchen, der TSV Brunnthal und der TSV Allach. Leider musste das Trainerteam Goes/Pfifferling kurzfristig auf die Mittelspielerin verzichten. Ob sie zu ersetzen ist, war eine weitere Frage an diesem Turniertag. Im ersten Spiel duellierten sich die Landshuterinnen mit der HSG Schwab/kirchen. In der torarmen ersten Halbzeit (1:1) dominierte die TG-Abwehr einerseits, andererseits zeigten sie Schwächen im Aufbauspiel, was durch den Ausfall der Spielmacherin bedingt war und zusätzlich war die Chancenverwertung mangelhaft. Nach dem Seitenwechsel platzte der TG-Knoten und im Angriff gelangen den TG-Mädels nach schönen Passkombinationen endlich vier erfolgreiche Torabschlüsse. Vehement stemmt sich die Handballspielgemeinschaft gegen eine Niederlage und hielt auch mit schönen Toren dagegen. Doch nach 30 Spielminuten pfiff die tadellos pfeifende Schiedsrichterin den ersten Turniersieg mit 7:3 für die TG ab. In der anschließenden Begegnung zwischen Allach und Brunnthal sahen die Spielerinnen und die Zuschauer ein ganz anderes Niveau. Kein Wunder, denn die Nord-Münchner hatten schon Landesligaerfahrung und waren erst kürzlich Südcup-Gewinnerinnen mit dem Jahrgang 2003. Auf der anderen Seite stand das Team aus Brunnthal, die mit Bayernauswahlspielerinnen antraten. In diesem temporeichen Spiel hatte schließlich der Favorit Allach die Nase mit 14:11 vorne. Jetzt wurde vielen Landshutern bewusst, dass der erste Sieg eine enorm wichtige Rolle gespielt hat. Würden die beiden Top-Teams (Allach und Brunnthal) nichts mehr anbrennen lassen, könnten die TG-Mädels Dritter werden, was einer weiteren Landesliga-Quali-Turnierteilnahme bedeuten würde und das Team Schwab/kirchen  darf in der nächsten Runde bei der ÜBOL-Quali spielen.  Und so verlief auch das Turnier. Wie verkauften sich die jungen Landshuterinnen in den Partien gegen die Topmannschaften? Gegen Brunnthal war es ergebnistechnisch eine sehr einseitige Sache. Mit 15:1 verlor man etwas zu hoch. Nicht dass die Landshuterinnen schwach spielten. Viele Chancen hatten die Rotweißen kreiert. Jedoch die Bayernauswahltorhüterin aus Brunnthal vernagelte ihren Kasten und über ihre Gegenstöße machte  sie kurzen Prozess mit dem unerfahrenen TG-Team. Im Spiel gegen den Turniersieger Allach, der zukünftig bei der Bayernliga-Quali mitspielen darf, sah man eine unbekümmert aufspielende Landshuter-Truppe. Dreimal sogar führten sie und hielten bis zum Pausenpfiff beim Spielstand von 6:8 mit. In der zweiten Halbzeit zündeten die Münchnerinnen dann den Turbo. Die Gastgeber konnten nicht mehr viel dagegen setzen, da auch vielen TG-Spielerinnen die Puste nach 90 Minuten Turnierspielzeit ausging. Klar ging der Sieg mit 18:10 an Allach.

Fazit: Die TG-Mädels hatten an diesem Turniertag viel gelernt und haben eine weitere Runde in der Landesliga-Quali verdient erreicht. Das bedeutet, dass die C-Jugend in der Winterrunde mindestens schon in der ÜBOL spielen dürfen. Dies ist immerhin schon eine Klasse höher wie in der letzten Saison, was auch das Minimumziel vom Trainerteam Goes/Pfifferling war.

Wichtiger Sieg, aber immer noch kein "Matchball"

TG-Handballdamen gewinnen in Allach mit 27:20

Es war ein wichtiger Sieg, aber immer noch nicht der "Matchball" zum Klassenerhalt in  der Landesliga Süd: Die Handballdamen der TG Landshut gewannen beim bereits fixen Absteiger TSV Allach mit 27:20 (15:11), können zwei Spieltage vor dem Saison-Halali wegen des sich jetzt abzeichnenden Abstiegs der bayerischen Teams ESV Regensburg und Bayreuth aus der Dritten Lia aber immer noch in den Relegationssog geraten. Doch selbst ohne drei wichtige Stammspielerinnen stellten die Landshuter Mädels beim Mitaufsteiger einmal mehr ihre Landesligatauglichkeit unter Beweis. Bis zum 7:7 (20 Minute) konnten die Gastgeberinnen gut mithalten, ehe sich die Rot-Weißen bis zum Pausentee erstmals absetzten (11:15). In der zweiten Halbzeit ließen die TG-Mädels dann in der Abwehr nichts mehr anbrennen und enteilten schnell auf 13:23. Wichtig für den Sieg war auch, dass Cari Vetter nach ihrer Schulterverletzung wieder eingesetzt werden konnte. Auch die A-Jugendliche Fanni Orban erzielte ihr erstes Landesliga Tor, sodass die Münchnerinnen bis zum Ende nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. 

TG Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Virastau, Ellmauer; Herrman (6/1), Frank (6/4), Abeltshauser (4), Pfosser (4), Vetter (3), Sandra Feistl (2), Orban (1), Ebensperger (1/1), Müller, Lex, Betz. -fe-

TG-Handballreserve beendet BOL-Saison mit Niederlage - Nach dem 22:26 in Altötting auf Platz sechs gelandet

Die Bezirksoberliga-Saison endete für die zweite Handballmannschaft der TG Landshut am Samstag mit einer 22:26 (13:10)-Niederlage beim TV Altötting. Dadurch tauschten die Rot-Weißen mit den Wallfahrtsstädtern noch die Plätze und landeten im Schlussklassement auf Rangs sechs. TGL-Trainer Wolfgang Zitterbart zog dennoch ein positives Saisonfazit: "Wir sind besser platziert als im vergangenen Jahr und auch viele junge Spieler haben sich deutlich besser entwickelt als erwartet." Die finale Pleite nahm der Coach seiner stark ersatzgeschwächten Truppe nicht übel: "Bei uns spielten einige mit, die seit über einem Jahr keinen Ball mehr in der Hand hatten", war Zitterbart froh, dass neben Andreas Axthaler aus der "Dritten" Markus Böhner, Florian Dahlhof und Christian Kraus einsprangen. Die Landshuter "Notsieben" zeigte Spielfreude und Einsatzbereitschaft und zog - auch dank eines bestens haltenden Torwart-Youngsters Adrian Müller - vom 8:8 bis zur Halbzeit auf 13:10 weg. Nach dem Wiederbeginn kam's noch besser für die Gäste, die auf 19:15 erhöhten (45. Minute). "Dann wurden wir von den Schiedsrichtern ausgebremst", zeigte sich Zitterbart mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen unzufrieden. Einerseits ahndeten die Referees die überharte Altöttinger Gangart nicht, durch die Dahlhof und Dominik Greger Verletzungen erlitten. Andererseits holte sich Kraus bereits in der 45. Minute die dritte Zeitsrafe und damit "Rot" ab. Mit einem 7:0-Lauf zogen die Hausherren damit auf 22:19 davon (50.). Trotzdem - die Mannen vom Sportzentrum West steckten nicht auf und robbten sich noch einmal auf 22:21 (55.) heran. "Doch am Schluss waren meine Jungs dann stehend k.o.", räumte Zitterbart ein und musste mit ansehen, wie der TVA im Endspurt den "Sack" zuband.

TG Landshut II (Tore/davon Siebenmeter): Ostermaier, Adrian Müller; Böhner (6), Dahlhof (2), Kraus (1), Auernhammer (3), Wenzel, Obermayr (5), Greger (5/3), Bippus, Andreas Axthaler. -fe-

 

Comebackstronger Laura !!!

Nach einem Jahr Verletzungspause kämpfte sich unsere Laura langsam wieder zurück aufs Spielfeld. Leider verletzte sie sich vor ein paar Wochen erneut am Kreuzband und fällt wieder lange aus.

Wir wünschen dir alles Gute und das du bald wieder auf dem Spielfeld stehen kannst. Wir sind uns auch sicher, dass du stärker zurück kommen wirst !!!

#comebackstronger

DOPPELSIEG IN ALLACH ! 

Verlegenheitsteam der TG Mipa holt dritten knappen  Sieg in Folge. Landshuter Handball-Bayernligist beim TSV Allach 09 mit 27:26 (13:12)

Wenn's läuft, dann läuft's eben: Handball-Bayernligist TG Mipa Landshut holte am Samstag beim Vorletzten TSV Allach 09 den dritten Sieg mit einem Tor Unterschied in Folge und festigte nach dem 27:26 (13:12) Platz fünf. Im letzten Saisonheimspiel am Samstag um 20 Uhr können die Niederbayern sogar mit dem Tabellenfünften aus Friedberg gleichziehen. TGL-Trainer Milan Sedivec bot in München nur ein Verlegenheitsteam mit fast keinen Wechselmöglichkeiten auf, nachdem die verletzten Dominik Abeltshauser und Tobias Gretsch  überwiegend bloß auf der Bank moralische Unterstützung geben konnten. Als sich in der 20. Minute auch noch Youngster Nico Moritz den Finger auskugelte und fortan ebenfalls passen musste, standen den Gästen mit Stefan Axthaler und Enis Kabashi nur noch zwei etatmäßige Aufbaupieler zur Verfügung. So kam Alexander Reitmeier in der zweiten Halbzeit unverhofft zu seiner Premiere im rechten Rückraum. Allem Improvisieren zum Trotz gab's dann doch wieder ein Happy-End für die Rot-Weißen und Milan Sedivec fand deshalb nur wenig Gründe zum Klagen: "Mit dem Ergebnis und dem Einsatz meiner Mannschaft bin ich zufrieden, nicht aber mit den vielen technischen Fehlern", hatte der Übungsleiter insgesamt 17 Patzer seiner Schützlinge notiert. Egal - unterm Strich reichte es wieder für die Dreihelmenstädter in einem Spiel, bei dem es für beide Teams eigentlich um nichts mehr ging: Die Landshuter hatten den Klassenerhalt längst gesichert, während der Aufsteiger aus der Landeshauptstadt seit Wochen als Absteiger feststeht. Dennoch entwickelte sich eine engagiert geführte Partie, bei der sich in der ersten Hälfte keine Mannschaft um mehr als ein Tor absetzen konnte. Mit Ausnahme der Schlussphase, als Allach mit 12:10 in Führung ging, nach einem Dreierpack der TG Mipa allerdings einen knappen 12:13-Pausenrückstand quittieren musste. In derselben Tonart ging's nach dem Wiederbeginn weiter. Wieder wechselte die Führung mehrmals, ehe bei einem 24:21-Vorsprung etwa zehn Minuten vor Schluss das Pendel zugunsten der Gäste auszuschlagen schien. Doch als die Landshuter drei "Fahrkarten" in Serie schossen und damit den "Sack" nicht zuschnüren konnten, waren die Hausherren prompt zu Stelle und egalisierten zum 26:26. Freilich: Dass die Sedivec-Mannen in solchen kritischen Situationen cool bleiben, ist nichts Neues. Und als Enis Kabashi in der Schlussminute zum 26:27 traf und ein letzter Allacher Freiwurf im Abwehrblock hängen blieb, hieß der Sieger einmal mehr Turngemeinde Landshut.

TG Mipa (Tore/davon Siebenmeter): Elgeti, Wendleder; Schindlbeck (2), Christ (7), Reitmeier (1), Hueber, Moritz (1), Axthaler (7/1), Kabashi (6), Hackmann (3), Gretsch. -fe-

 

Derbypleite für TG-Handballdamen. Empfindliche 17:33-Heimklatsche gegen den Landesligazweiten Freising

Das hatten sich die Handballdamen der TG Landshut etwas anders vorgestellt: Im Landesliga-Nachbarderby gegen den Tabellenzweiten HSG Freising-Neufahrn bezog der Neuling eine empfindliche 17:33 (11:15)-Heimklatsche und kann damit rechnerisch immer noch absteigen. Bis Mitte der ersten Halbzeit (6:6) hielten die Rot-Weißen vor allem dank der Sprungwurftore von Jana Hofer noch gut dagegen (6:6). Doch dann erhöhte der Bayernliga-Anwärter seine Schlagzahl und stellte bis zum Seitenwechsel  auf 11:15. Im Gegensatz zur knappen 24:27-Hinspielniederlage, als die Gäste den zweiten Abschnitt sogar gewonnen hatten, kam der Landsuter Einbruch diesmal in der zweiten Halbzeit. Den TG-Mädels gelang nun so gut wie nichts mehr und zwölf torlose Minuten der Landshuterinnen nutzten die erfahrenen HSG-Frauen, um uneinholbar daovnzuziehen. Über die Zwischenstationen 11:17 und 13:25 stand somit für die TGL-Mädels am Ende mit 17:33 die bislang höchste Heimschlappe der Saison auf der Anzeigetafel. 

TG Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Virastau, Krraki; Jana Hofer (5), Herrmann (4), Abeltshauser (3/1), Susi Feistl (2), Sandra Feistl (1), Eli Hofer (1), Pfosser (1), Frank, Müller, Lex, Ebensperger, Orban. -fe-

 

TG-Handballreserve verschenkt auch auf der Zielgeraden nichts- BOL-Team schlägt abstiegsbedrohten TV Eggenfelden mit 25:20 (10:10)

Der Klassenerhalt ist gesichert, und auch nach oben geht nicht mehr viel - trotzdem hat die zweite Mannschaft der TG Landshut auf der Zielgeraden dieser Handball-Bezirksoberligasaison nichts zu verschenken. Dies bekamen im letzten Saisonheiimspiel der Rot-Weißen auch die Gäste vom TV Eggenfelden zu spüren, die nach ihrer 25:20 (10:10)-Niederlage im Sportzentrum West bis zum letzten Spieltag um den BOL-Verbleib bangen müssen. Im Abstiegskrimi, in den vor dem Finaldurchgang am Samstag noch vier Mannschaften involviert sind, liegen bei den Beteiligten die Nerven blank. Das zeigte auch das Match am Sonntag: Für das hatten die Rottaler Verbandsaufsicht angefordert, weil sie sich mit der Schiedsrichteransetzung - das Gespann kam vom direkten Eggenfeldener Konkurrenten SG Moosburg - nicht anfreunden konnten. Die Hektik wurde dadurch nicht weniger und als der gefrustete Gästetorwart einem der Referees die Pfeife aus dem Mund wischte, drohte die Partie sogar zu eskalieren. Und das zu einer Phase, als die Begegnung längst entschieden war. Handball gespielt wurde davor nämlich auch, wobei freilich die Ästheten nicht auf ihre Kosten kamen. Stattdessen gab's viel Kampf und noch mehr Härte zu sehen. In der ersten Halbzeit (10:10) war der TVE auf Augenhöhe, doch gleich nach dem Wiederbeginn nutzte die TGL eine ganze Strafzeitenserie gegen die Gäste und zog über 17:12 auf 20:14 (40. Minute) davon. Landshuts Trainer Wolfgang Zitterbart belohnte jetzt seine Ergänzungsspieler für ihren Trainingsfleiß und hatte nur Lob für sie: "Vor allem über die gute Leistung von Matthias Wenzel und Andreas Sigl habe ich mich sehr gefreut", so der Coach. Der konnte sich auch auf Torwart Adrian Müller, den starken Dominik Greger und die improvisierte, aber im Spielverlauf immer besser harmonierende Rückraumachse Nico Moritz/Markus Böhner/Mark Hackmann verlassen. Somit brannte nichts mehr an für die Gastgeber, auch wenn Eggenfelden am Schluss wieder besser dagegenhielt.

TG Landshut II (Tore/davon Siebenmeter): Adrian Müller, Ostermaier; Böhner (4), Auernhammer (3), Moritz (4), Wenzel (1), Hackmann (3), Obermayr, Kust (1), Greger (7/4), Bippus (1), Sigl (1). -fe-

 

TG Mipa vergeigt Elf-Tore-Führung, hat dann aber das glückliche Ende für sich- Landshuter Handball-Bayernligist bleibt nach dem 29:28 (18:10)-Sieg gegen den SV Anzing in den Top Six

Was für ein verrücktes Handballspiel! Wie schon in Waldbüttelbrunn gewann die TG Mipa Landshut auch am Samstag mit 29:28 - diesmal im heimischen Sportzentrum West gegen den SV Anzing. Doch im Gegensatz zum über 60 Minuten völlig offenen Krimi vor Wochenfrist war die Dramaturgie eine völlig andere und erinnerte an das Heimspiel vom März letzten Jahres gegen den HC Erlangen II, als die Landshuter eine Neun-Tore-Führung vergeigten und mit 24:28 verloren. Diesmal reichte aber ein Elf-Tore-Polster zum letztlich glücklichen Happy-end für die TGL, die dadurch mit 26:20 Punkten ihren Platz unter den Top Six der Tabelle behauptete. "Ich habe meine Mannschaft trotz der klaren Halbzeitführung in der Pause gemahnt, die Konzentration hoch zu halten. Das hat sie nicht getan. Handball ist immer auch eine Kopfsache, wie dieses Spiel gezeigt hat", sagte der Landshuter Trainer Milan Sedivec nach dem denkwürdigen Spiel, bei dem im zweiten Abschnitt echte Derby-Atmosphäre aufkam. Zuvor hatten die Rot-Weißen die Anzinger "Löwen" zu harmlosen "Miezekätzchen" degradiert und waren nach ausgeglichenem Beginn (5:5/10. Minute) über 10:5 (16.) und 14:7 (22.) bis zum Seitenwechsel scheinbar vorentscheidend auf 18:10 davongezogen.  "Grundlage dafür war, dass wir uns in der ersten Halbzeit nur vier Fehlwürfe leisteten und in der Abwehr sehr gut verteidigten", freute sich Sedivec ´über ein TG-Team, das nahe am Optimum spielte. Dabei mussten die Gastgeber bereits nach einer guten Viertelstunde der überharten Gangart der Anzinger Tribut zollen, als sich Tobi Gretsch am Knie verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Doch das fiel zu diesem Zeitpunkt noch nicht ins Gewicht, weil bei der TG Mipa nicht nur die Stammkräfte, sondern auch Akteure wie der gerade mal 18-jährige, in der Starting Six eingesetzte Nico Moritz oder Mark Hackmann einen Sahnetag erwischt hatten. Leicht und locker schraubten die Gastgeber nach dem Wiederbeginn das Resultat auf 22:11 (35. Minute), doch dann schlich sich "Bruder Leichtfuß" ins Landshuter Spiel ein. Beste Torchancen, besonders über die Außenpositionen, wurden liegen gelassen oder vom bärenstarken SVA-Torwart Lucas Scharder entschärft, während die Gäste vorne plötzlich wie am Fließband trafen. Binnen knapp zehn Minuten kämpften sie sich auf 23:20 heran (44.), schienen aber beim 28:23 (55.) für Landshut endgültig geschlagen zu sein. Doch in einer vogelwilden Schlussphase hieß es 55 Sekunden vor Ultimo plötzlich nur noch 28:27 für die Sedivec-Truppe, beim der am Schluss doch wieder die Routiniers die Kastanien aus dem Feuer holten: Stefan Axthaler netzte mit seinem achten Tor zum 29:27 ein (Spielzeit 59.27 Minuten), im direkten Gegenzug erzielte Marinus Limbrunner das Anzinger 29:28-Anschlusstor und als die Gäste 20 Sekunden vor der Sirene nach einem Landshuter Stürmerfoul nochmals in Ballbesitz kamen, schien sich eine Punkteteilung abzuzeichnen. Doch bei der letzten Aktion des Spiels war es TG-Keeper Matthias Elgeti, der den direkt ausgeführten, brandgefährlichen Anzinger Freiwurf abwehrte und damit den Landshuter Sieg rettete.

TG Mipa (Tore/davon Siebenmeter): Elgeti, Adrian Müller; Schindlbeck, Christ (2), Gretsch (3), Reitmeier (1), Abeltshauser (2), Auernhammer (2), Moritz (3), Axthaler (8/3), Kabashi (6), Hackmann (2), Weh. -fe- 

 

"Mäx" Böhner feiert "Blitz-Comeback" in  der TG-Handballreserve- Kann aber die 27:33 (13:16)-Pleite des BOL-Teams in Freising auch nicht verhindern

Marlene Dietrich hatte einst "noch einen Koffer in Berlin", Markus "Mäx" Böhner, bis vor einem knappen Jahr noch Spielertrainer der TG Mipa, hat noch einen Spielerpass in Landshut. "Der ist dort gut aufgehoben", fühlt sich der Burghausener mit seiner "alten Liebe Turngemeinde" immer noch eng verbunden und ist regelmäßig Zuschauer bei den Spielen des Handball-Bayernligisten. Am Sonntag mischte der bald 45-Jährige sogar wieder selbst im TGL-Trikot mit und feierte ein "Blitz-Comeback" im Reserveteam. Die 27:33 (13:16)-Niederlage der Landshuter BOL-Truppe bei der HSG Freising konnte freilich auch Böhner nicht verhindern. "Ich bin froh, dass der Markus ausgeholfen hat. Er hat sich mit seiner ganzen Routine voll in den Dienst der Mannschaft gestellt", sah TGL-Trainer Wolfgang Zitterbart die Ursache für die erneute Pleite gegen den Nachbarn woanders. "Wir haben vor allem von der rechten Außenbahn zu viel und zu unüberlegt geworfen und leichte Gegenstoßtore kassiert", monierte Zitterbart, der auch von der Leistung seines Jungspunds Adrian Müller im Tor wenig erbaut war: "Der hat so gut wie keinen Ball erwischt." Unterm Strich waren die Hausherren an diesem aus Gästesicht "gebrauchten" Handball-Sonntag in allen Belangen besser. Zwar stand die Partie kurz vor der Pause (25.) einmal kurz auf der Kippe, als sich die Rot-Weißen bis auf 13:12 herangekämpft hatten. Doch dann gab's wieder die alte Leier bei den Jungs vom SZ West: Chance verworfen, Gegenstoß, Gegentor! Beim 16:13-Halbzeitstand für Freising durfte das Zitterbart-Team zwar noch hoffen. Aber diese Hoffnungen zerplatzten gleich nach dem Wiederbeginn wie Seifenblasen, als die Oberbayern auf 19:14 enteilten und sich in der Folge ein Fünf- bis Sechs-Tore-Polster zulegten. Daran arbeiteten sich die Landshuter bis zum Schluss vergeblich ab. "Unser Problem war, dass Freising einen sehr ausgeglichenen Kader aufbot und von uns deshalb nur schwer auszurechnen war", analysierte Zitterbart, der die Niederlage am Ende verschmerzen konnte: Seit dem vergangenen Samstag kann der Tabellensechste (18:22 Punkte) nämlich auch rechnerisch nicht mehr absteigen und hat damit sein primäres Saisonziel erreicht.

TG Landshut II (Tore/davon Siebenmeter): Adrian Müller; Schwarz (2), Böhner (1), Schindlbeck, Gretsch (9), Moritz (6), Hackmann (4/3), Obermayr (4), Greger (1), Bippus, Sigl. -fe.

 

TG Mipa zeigt "bestes Saisonspiel" und gewinnt erstmals in Waldbüttelbrunn-Landshuter Bayernliga-Handballer beim Tabellendritten mit 29:28 (13:14)

Unverhofft kommt oft: Nach der ärgerlichen 32:33-Heimpleite vor Ostern gegen Erlangen-Bruck zeigten die Bayernliga-Handballer der TG Mipa Landshut am Samstag beim zuletzt sechs Mal am Stück siegreichen Tabellendritten DJK Waldbüttelbrunn die richtige Reaktion und gewannen trotz stark ersatzgeschwächter Mannschaft mit 29:28 (13:14). Damit behaupteten die Niederbayern mit 24:20 Punkten als Sechster ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte der bayerischen Beletage. TGL-Trainer Milan Sedivec freute sich über den ersten Landshuter Punktspielsieg überhaupt bei den heimstarken Mainfranken: "Die Jungs haben Moral gezeigt, sind von der ersten bis zur letzten Minute als Kollektiv aufgetreten und haben mit ihrem verdienten Erfolg bewiesen, dass sie in dieser Liga auch auswärts jedes Team schlagen können", sprach der Übungsleiter hinterher vom "bisher besten Saisonspiel" seiner Schützlinge. In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber ein Übergewicht und demonstrierten, dass ihre gute Rückrunde nicht von ungefähr kam. Vor allem den bärenstarken Ex-Erlanger Matthias Grünert (insgesamt acht Tore am Kreis), der den Verein am Saisonende in Richtung HSC Bad Neustadt verlässt, bekamen die Gäste nicht in den Griff. Nach anfänglicher Landshuter Führung gab der Gastgeber ab dem 6:5 immer die Schlagzahl vor, konnte sich allerdings zu keiner Phase mehr als mit zwei Treffern absetzen. Im selben Tenor ging's zunächst auch im zweiten Akt weiter. Dann aber steigerte sich die Abwehr der Rot-Weißen einschließlich der beiden Torhüter Matthias Elgeti und Adrian Müller. Positiv bemerkbar machte sich Sedivecs Umstellung auf eine offensive 3-2-1-Variante ab der 45. Minute. Im Angriff biss die TG-"Flügelzange" mit dem vom Rückraum auf Linksaußen gewechselten Tobi Gretsch und dem bestens disponierten Hansi Christ ebenso zu wie am Kreis Alex Reitmeier. Dennoch legte "Wabü" weiterhin mit ein bis zwei Treffern vor, weil die Dreihelmenstädter einige Chancen, darunter insgesamt vier Siebenmeter-Strafwürfe, leichtfertig liegen ließen. In der dank der hervorragenden Leitung durch die Schiedsrichter Thomas Hörath (TV Nürnberg-Eibach) und Timo Hofmann (TV Münchberg) überaus fairen Partie lag Landshut in der Schlussphase mit 24:26 hinten. Doch im Endspurt hatten die Rot-Weißen auch dank ihrer laut Milan Sedivec "psychischen Stärke" das Momentum auf ihrer Seite: Enis Kabashi und Torjäger Stefan Axthaler mit einem verwandelten Strafwurf machten aus dem 27:28-Rückstand mit 29:28 die erste Landshuter Fürhrung in der zweiten Halbzeit. Und dabei blieb's, weil Keeper Elgeti den letzten Wurf der Hausherren glänzend parierte und damit den überraschenden Auswärtszweier seiner Truppe festhielt.

TG Mipa (Tore/davon Siebenmeter): Elgeti, Adrian Müller; Schindlbeck, Christ (5), Gretsch (4), Reitmeier (4), Abeltshauser (2), Moritz, Axthaler (9/2), Kabashi (3), Hackmann (2), Obermayr. -fe- 

Ein Saison-Happy-End bei der weiblichen C- und D-Jugend

D-Jugend: Meister in der Bezirksliga Ost nach einem 25:7 Heimsieg

Ohne Torhüterin und mit nur 7 Feldspielerinnen startete die weibliche D-Jugend in die Hallensaison 2015/16. Heute sechs Monate später haben wir einen stabilen 14-Mädels-Kader, der den Ligaauftakt mit einem Unentschieden gegen Wartenberg und einer Niederlage gegen Altenerding II weggesteckt hat. Es folgten dann 9 Siege in Serie. Am letzten Spieltag erwartete man den SV Gendorf-Burgkirchen, der vor zwei Wochen überraschend den Tabellenführer Altenerding II von der Tabellenspitze stieß. D.h. die Partie wird nicht unbedingt ein Selbstläufer für einen Heimsieg. Die vor Tatendrang sprühenden TG-Mädels wollten sich zum Saisonfinale erfolgreich verabschieden und vielleicht springt noch zusätzlich ein „Meistertitel“ heraus. Eigentlich müsste man bei dieser Konstellation nervös sein. Doch weit verfehlt. Ganz unbeschwert spielten die Rotweißen einen 16:0 Halbzeitstand gegen die ersatzgeschwächten Gäste. In der zweiten Halbzeit ließ man es von TG-Trainer langsamer angehen. Jetzt bekamen auch die neuen TG-Spielerinnen ihre Spielanteile und so gewannen die Landshuterinnen auch die zweite Halbzeit mit 9:7. Fazit von der Saison: Nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ hat sich die jüngste weibliche Handballtruppe weiter entwickelt und wird bis auf wenige Ausnahmen die Basis für die nächste C-Jugend-Mannschaft sein, die nach einer kurzen Osterpause sich voll auf die Quali-Phase konzentrieren wird. 

C-Jugend: 4. Platz in der ÜBL-Ost nach dem 37:11 Auswärtssieg in Moosburg

Nach einer sehr langen Saison mit 17 Pflichtspielen durften die TG-Mädels zum Schluss in Moosburg beim Tabellenletzten ihre Visitenkarte abliefern. Die mit einem Rumpfteam antretenden Gastgeber hatten keine Chance in Bezug auf Tempo, Spielwitz und Abwehraggressivität gegen die Landshuter, die von der ersten Minute an in Führung gingen und bis zum Pausentee auf 20:5 ausbauten. Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Ohne große Konzentrationspausen spielten die Rotweißen ihren „Stiefel“ runter und reisten dann zufrieden mit einem 37:11 Auswärtssieg nach Landshut zurück. Dies war dann der 13. Sieg. Stolz kann man jetzt auf den vierten Platz schauen. Bis auf Rottenburg konnte man jedes Spitzenteam einmal ein Schnippchen schlagen. Pfaffenhofen war eindeutig der Klassenprimus (Gratulation von dieser Stelle aus), der nur zweimal in Rottenburg und in Landshut nicht punkten konnte. Nicht nur das Punktverhältnis sondern auch das Torverhältnis spricht Bände. Die TG hatte die drittbeste Abwehr und Angriff und steigerte sich im Laufe der Saison in Bezug auf Effizienz und Konstanz. Leider verlassen uns jetzt 6 Mädels in die B-Jgd., denen das richtige handballerische Einmaleins beigebracht wurde. So werden sie auch bei den „Älteren“ locker ihren Weg gehen können.

In diesem Sinne – vielen Dank für die schöne Zeit mit Euch – wir Trainer sind einfach stolz wie ihr Euch in den letzten Wochen und Monaten entwickelt habt.

Euer Trainerteam Pfifferling/Goes   

TG Mipa verteilt fleißig Gastgeschenke und kassiert dritte Heimpleite

Landshuter Handball-Bayernligist verliert gegen den TV Erlangen-Bruck 

Serie gerissen: Nach sechs ungeschlagen überstandenen Bayernligapartien am Stück erwischte es die Handballer der TG Mipa Landshut im "verflixten" siebten Spiel. Die 32:33 (19:23)-Heimpleite gegen den TV Erlangen-Bruck bedeutete am Samstag erst die dritte Saisonschlappe vor eigenem Publikum. Damit wurde es für die Rot-Weißen nichts aus der erhofften Revanche für die 31:40-Hinspielabfuhr und aus dem vorzeitigen Erreichen des erklärten Saisonzieles von 24 Punkten. TGL-Trainer Milan Sedivec lamentierte danach nicht lange über seine Personalprobleme, die durch die kurzfristigen Ausfälle des erkrankten Alex Reitmeier und des verletzten Markus Auernhammer noch verschärft wurden. Vielmehr nannte der Übungsleiter das Kind beim Namen: "Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. In der zweiten Hälfte konnten wir das Erlanger Gegenstoßspiel dann unterbinden und schienen das Match bereits gedreht zu haben. Doch am Schluss sind wir wieder in alte Fehler zurückgefallen und dazu kam auch noch etwas Pech beim Torabschluss."

In der Tat war Halbzeit Nummer eins eine Doublette der Vorrundenbegegnung. Da widerfuhr den Landshutern exakt das, was sie unbedingt vermeiden wollten. "Elf direkte Kontertore nach Ballverlusten und vier Gegentreffer über den Kreis sagen alles", hatte Sedivec genau mitgezählt. Die TG Mipa verteilte fleißig Gastgeschenke und der Tabellenneunte aus Mittelfranken nahm diese dankend an: Auf schnellen Beinen unterwegs, überrumpelten die Erlanger den Gastgeber ein ums andere Mal. Beim Scheibenschießen ballerten Enis Kabashi und Co. zunächst munter mit (4:4/5. Minute, 8:8/14., 10:9/16.), doch dann enteilte der Aufsteiger auf vier Tore (13:17/23. Minute) und verteidigte dieses Polster bis zur Pause (19:23). Ein gänzlich anderes Bild bot sich dann nach dem Wiederbeginn. Endlich spielten die Hausherren ihre Angriffe konsequent zu Ende und zwangen Erlangen-Bruck damit ins Positionsspiel. Gegen die jetzt viel aggressivere Landshuter 6:0-Deckung fiel der Gästeoffensive, die mehrmals vor dem "Zeitspiel" stand, nichts mehr ein, und wenn mal etwas aufs TG-Tor kam, war zumeist beim glänzend reagierenden Keeper Matthias Elgeti Endstation. Obwohl sich Rechtsaußen Dominik Weh in der 42. Minute eine etwas umstrittene rote Karte einhandelte, drehten die Rot-Weißen einen 20:24-Rückstand bis zur 49. Minute in eine 30:27-Führung um. Die Mittelfranken waren eigentlich schon im Sack, doch den schnürten die Dreihelmenstädter nicht zu: Wieder wurde die Kugel bei Ballbesitz leichtfertig verschusselt und Chancen fahrlässig vergeben, hinzu kam Pech bei zwei Pfostentreffern von Dominik Abeltshauser und einem Heber von Johannes Chirst auf die Torlatte.. Bis zur 56. Minute lag das Sedivec-Team in einer hektischen Schlussphase noch mit 32:30 vorne, traf dann aber trotz Überzahl das Erlanger Tor nicht mehr. Enzo Kohler und Philipp Hirning nach Fehlpass von Enis Kabashi glichen zum 32:32 aus (59.), ein "rotverdächtiges" Foul an Stefan Axthaler blieb ungeahndet und beim letzten Gästeangriff zog Tobias Gretsch die "Notbremse" - den fälligen Strafwurf verwandelte vier Sekunden vor der Sirene Tobias Ochs nervenstark zum Brucker Siegtreffer. 

TG Mipa Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Elgeti, Adrian Müller; Chirst (2), Gretsch (9), Abeltshauser (4/2), Moritz, Axthaler (3), Kabashi (10), Hackmann (1), Obermayr (1), Weh (2). -fe-

TG Damen besiegen den Mitaufsteiger TSV Gilching deutlich.

Aufsteiger gegen Aufsteiger hieß es am Samstagabend in Landshut als die Landesligadamen der TG Landshut den TSV Gilching empfingen. Der TSV Gilching hat einen ganz anderen Saisonverlauf hinter sich als die Landshuterinnen. Denn der TSV stand bereits vor dem Spiel als sicherer Absteiger fest, denn mit bisher nur einem Saisonsieg stehen sie abgeschlagen am Tabellenende. Im Gegensatz zu den Niederbayern, die bereits 23 Punkte auf ihrem Konto verbuchen konnten.

Die Mädels von Ralf Forster und Sabine Pfosser gingen hochmotiviert und mit Rückenwind aus dem jüngsten Auswärtssieg in Marktoberdorf in die Partie. Die Devise war: „so schnell wie möglich für klare Verhältnisse sorgen“ und somit allen Spielerinnen die in den vergangenen Partien zu kurz kamen Einsatzzeiten zu verschaffen. Das geling den Landshuterinnen auch. Durch eine gute Abwehr konnten sie von 7:2 über 12:4 bis zur Pause mit 15:6 in die Halbzeitpause gehen. Der 9-Tore Vorsprung zur Pause war bereits die Vorentscheidung für einen nie gefärdeten Sieg gegen den Überforderten Mitaufsteiger. Somit konnte Ralf Forster in der zweiten Spielhälfte munter durchwechseln, was aber keinesfalls einen Bruch ins Spiel brachte. Dass die Niederbayerinnen trotz des großen Vorsprungs konzentriert weiter spielten - zeigen vor allem auch die 24 erzielten Tore in Durchgang zwei. Obwohl das obligatorische 40. Tor nicht mehr fallen wollte freuten sich danach alle Spielerinnen gemeinsam über ihren 39:14 Heimsieg und vor allem auch für ihre Mitspielerin Laura Höft die nach ihrer Kreuzbandverletzung erstmals wieder auf der Platte stand und ihr erstes Tor in der Landesliga erzielen konnte.

Nach einer kurzen Osterpause geht es dann für die Landshuter am 3. April zu einem ganz schweren Auswärtsspiel nach Schleißheim.

TG Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Krraki, Ellmauer; Herrmann (8/4), Susi Feistl (7), Abeltshauser (7), Sandra Feistl (6), Pfosser (4), Müller (3), Frank (2/1), Höft 1, Eli Hofer (1), Lex, Ebensperger, Murr

TG Mipa bleibt auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen und behauptet Platz in den Top Six. Landshuter Bayernliga-Handballer erzwingen ein 22:22 (11:9) beim Tabellennachbarn SG DJK Rimpar II

Das war aller Ehren wert: Die Handballer der TG Mipa Landshut erzwangen gestern Nachmittag beim punktgleichen (22:18) Tabellensiebten SG DJK Rimpar II ein 22:22 (11:9)-Remis und blieben somit auch im fünften Bayernligaspiel in Folge ungeschlagen. Der Punktgewinn reichte den Niederbayern, um Position sechs gegenüber den Gastgebern  zu behaupten. "Angesichts der fehlenden personellen Alternativen, mit denen ich in diesem Spiel zu kämpfen hatte, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden", verwies TGL-Trainer Milan Sedivec darauf, dass ihm nur zehn Spieler zur Verfügung standen. Dass fünf Stammkräfte verletzungs- oder berufsbedingt fehlten, war schon im Vorfeld klar. Zudem verletzte sich auch noch Felix Freund am Vorabend beim Spiel der zweiten Mannschaft in Mainburg und verlängerte damit die Landshuter Ausfall-Liste auf ein halbes Dutzend. Nichts desto trotz nahmen die Gäste in der ersten Halbzeit das Heft in die Hand und drängten die Rimparer "Jungwölfe" in die Verfolgerrolle. Vom 3:2 erhöhten die Dreihelmenstädter bis Mitte von Hälfte eins auf 8:4. "Die Grundlage dafür war eine starke Abwehr mit Matthias Elgeti im Tor, die die gesamten 60 Minuten zum großen Rückhalt für uns wurde. Außerdem haben wir uns im ersten Durchgang kaum technische Fehler geleistet", analysierte Sedivec. Bis zum Pausentee legten die Bundesligajunioren der SG allerdings einen Zahn zu und glichen zum 9:9 aus. Ein Doppelschlag bescherte der TG Mipa dann die 11:9-Halbzeitführung. Bis zum 12:10 hielt der Zwei-Tore-Vorsprung, doch dann forderte bei den Gästen die dünn besetzte Wechselbank ihren Tribut. "Wir konnten unser gewohntes Gegenstoßspiel nicht aufziehen, weil wir Kräfte sparen mussten. Außerdem fehlte uns ein etatmäßiger Kreisläufer", musste der TG-Coach improvisieren. So wechselten sich Tobi Gretsch und "Hase"Abeltshauser auf der Kreismitte ab, fehlten dann aber natürlich im Spielaufbau. Mit nachlassender Kraft stieg auch die Fehlerquote bei den Landshutern, die beim 14:13 erstmals in Rückstand gerieten und beim 21:19 fünf Minuten vor Schluss zwei Tore im Hintertreffen lagen. Sedivec setzte daraufhin Jungspund "Ralle"Auernhammer auf den Rimparer Goalgetter Lukas Siegler (insgesamt sechs "Buden") an, der fortan keinen Stich mehr machte. Mit drei Toren am Stück rissen die Rot-Weißen die Führung wieder an sich (22:21) und schienen wie im Hinspiel (31:22) das bessere Ende für sich zu behalten. Doch die "Jungwölfe" bissen noch einmal zu und der 22:22-Endstand entsprach dann wohl ziemlich genau den Kräfteverhältnissen an diesem Sonntag.

TG Mipa Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Elgeti, Adrian Müller; Christ, Gretsch (1), Abeltshauser (7/3), Auernhammer (1), Axthaler (7), Kabashi (5), Hackmann (1), Weh. -fe-

Harter Fight wurde am Ende belohnt – die TG Damen gewinnen verdient mit 20:17 bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf

Am Samstag um 16.30 in der Hauptschulhalle in Marktoberdorf stieg das Landesligamatch zwischen zwei direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Die Ausganglage war mit Platz 8 (TG) und Platz 9 (SG) klar. Beide Teams wollen und brauchen diese 2 Punkte. Angesichts der dünnen Personaldecke der Landshuter, die nur mit 2 Auswechselspielern anreisten, wollte man weitere Ausfälle während des Spiels eigentlich vermeiden. Beide Mannschaften beginnen sehr nervös, dann fanden die Voralpenländer besser ins Spiel und führten schnell 6:2. Bei den Landshuter Mädels schlichen sich immer wieder leichte Fehler ein. Nachdem dann Elli Hofer in der 15.min auch noch unglücklich umknickte konnte sie nicht mehr weiterspielen. Leider übersahen die beiden Schiedsrichter auch eine ganz klare rote Karte. Nachdem Susi Feistl im Gegenstoß direkt "umgecheckt" wurde. Sie musste einige Minuten behandelt werden. Doch Susi Feistl biss auf die Zähne und konnte zum Glück erstmal weiterspielen. Die TGL Mädels kämpften sich wieder heran und gingen mit einem 9:11 Rückstand in die Pause. Auch in der zweiten Spielhälfte sah es durch einige ausgelassene Chancen und Unkonzentriertheiten in der Abwehr anfangs nicht nach einem Sieg für die Landshuter aus. Doch in der 39. Minute traf Susanna Feistl mit einem Gegenstoß zum 13:12 und somit zur ersten Landshuter Führung. Ganz wichtig in dieser Spielphase waren die Zahlreichen Paraden von Tanja Krraki, die von den Außen Positionen nicht mehr zu überwinden war. Aber auch die Tore unserer Rückkehrerin Jana Hofer, die uns aufgrund der dünnen Personaldecke erstmals in der Landesliga unterstützte. Sie leistete nicht nur in der Abwehr Schwerstarbeit sondern konnte vor allem im Angriff überzeugen. Die Landshuter konnten sich dann ab der 45.min erstmals mit 3 Toren absetzen. Leider verletzte sich dann auch noch Susi Feistl und konnte auch nicht mehr eingesetzt werden.

Am Ende war es der unbändige Wille dieses Spiel gewinnen zu wollen und so gab man Bis Spielende die Führung nicht mehr aus der Hand und konnten verdient einen 17:20 Auswärtssieg feiern.

Kleine Anmerkung. Ein bisschen fragwürdig war das sehr unsportliche Verhalten der gegnerischen Zuschauer. Mehr ist da --- auch nicht mehr hinzuzufügen...

Nun geht es nächste Woche zur angestammten Zeit um 18 Uhr im Sportzentrum West gegen Mitaufsteiger Gilching. Auch hier wollen die TG Damen ihren Sieg aus dem Hinspiel (25:20) wiederholen und die 2 Punkte zu Hause behalten.

Mainburg lässt TG-Handballreserve abblitzen

TSV landet im Nachbarderby einen klaren 29:24 (17:11)-Heimsieg

Nichts anbrennen ließen die Handballer des TSV  Mainburg am Samstag im Bezirksoberliga-Nachbarderby gegen die zweite Mannschaft der TG Landshut. Mit einem klaren 29:24 (17:11)-Heimsieg verteidigten die Hallertauer Platz zwei, warteten aber auch an diesem Wochenende vergeblich auf einen Ausrutscher des mit drei Punkten Vorsprung vorne liegenden Spitzenreiters MTV Ingolstadt (34:20-Schützenfest in Eggenfelden). "Das Meisterschaftsrennen ist gelaufen", verkündete TSV-Abteilungsleiter Markus Ernstberger freilich bereits vor der Partie. "Wir haben jetzt keinen Druck mehr, und seitdem spielt die Mannschaft befreit auf", freute sich Mainburgs Trainer Semir "Tutze"-Hadzidulbic über den nie gefährdeten Sieg gegen seinen Ex-Verein. "Mainburg hat verdient gewonnen", ließ ein sichtlich angefressener TG-Coach Wolfgang Zitterbar noch wissen, um dann flugs den Ort der Niederlage zu verlassen. Der BOL-Vize konnte einmal mehr seiner "Beton-Abwehr" vertrauen, die auch ein mittlerweile gestandener Bayernligaspieler wie Tobias Gretsch nicht entscheidend knacken konnte: Seine Sprungwürfe wurden zumeist vom Mainburger Abwehrhünen Lukas Schmargendorf geblockt. Dass der TSV auch Angriff kann, zeigten die Gastgeber in diesem Prestigeduell. Für die neue Leichtigkeit des Mainburger Handball-Daseins stand dabei Tomas Voves. Zunächst verwandelte der Tscheche per Kempa-Trick zum 14:7, später freute sich Voves genauso diebisch über eine gelungene Parade als "Ersatztorwart" - Hadzidulbic spielte in Unterzahl grundsätzlich ohne Keeper und ersetzte diesen durch einen als Schlussmann markierten sechsten Feldspieler. Der blutjungen TG-Truppe dagegen merkte man an, dass ihr an diesem Abend ein erfahrene "Häuptling" auf dem Parkett fehlte. Nur bis zum 5:5 (13. Minute) konnten die Rot-Weißen dagegen halten. Doch dann gelang ihnen nur noch wenig. Die Hausherren zogen mit einem Viererpack auf 9:5 davon (16.) und setzten sich danach bis auf acht Tore (16:8/25.) ab, ehe Nico Moritz per Doppelschlag und Mark Hackmann mit einem Siebenmeter für Landshut bis zur Pause (17:11) etwas verkürzten. Richtige Derbystimmung kam auch im zweiten Abschnitt nicht auf, denn dafür war Mainburg zu dominant. Die Abensstädter gingen auf zehn Tore weg (22:12, 25:15/46.) und konnten es sich in der Schlussphase gefahrlos leisten, den Stammkräften das eine oder andere Päuschen zu gönnen.

TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Hannes Möser, Slouf; Florian Möser (2), Joekel (1), Englbrecht (3), Schmargendorf (2), Fischbäck (6), May (7), Spenger, Kallmünzer, Klaus (5), Voves (3/2). – TG Landshut II: Adrian Müller; Gretsch (4), Auernhammer (1), Moritz (4/1), Freund (1), Hackmann (3/2), Obermayr (2), Kust (2), Greger (3/3), Bippus (4). -fe-

C -Jugend  männlich gewinnt zum Saisonabschluss in Simbach.

Zum Saisonabschluss mussten die Landshuter Jungs nach Simbach gegen den Tabellensechsten. Landshut wollte das schlechte Spiel gegen Isar Mitte vergessen machen und legte mit zwei schönen Spielzügen zum 0:2 durch Markus Gretsch und Tom Baumhart vor. Aber die Bayernligareserve aus Simbach spielte deutlich stärker als im Hinspiel und ließ sich nicht abschütteln. Yannik Schmidt zeigte sich stark verbessert zum Spiel in Freising, setzte seine Mitspieler immer wieder klasse in Szene und so zog Landshut durch Tore von Schiwietz und Kulhanek auf 6:10 davon. Auch Tom Baumhart setzte jetzt seine körperliche Überlegenheit ein ums andere Mal in Tore um. Das Spiel war sehr ausgeglichen und so blieb der 4 Tore Abstand bis zum Halbzeitstand von 10:14 bestehen.

Im zweiten Abschnitt ging es bis zum 14:18 so weiter, man warf ein Tor und musste aber auch immer wieder eins hinnehmen, was aber auch an der  ungleichmäßigen Verteilung der Strafzeiten lag. Landshut musste insgesamt 10 Minuten in Unterzahl spielen, Simbach nur 2 Minuten. Simbach nutzte dass angefeuert von einer großen Kulisse zum  16:18 Anschlusstreffer.  Angeführt vom Abwehrchef Dominick  Bergmann zeigte sich Landshut aber als eingeschworenes Team, es wurde ein Ball nach dem anderen erkämpft und auch Stefan Schiwietz im Tor kam jetzt besser ins Spiel. Baumhart, Schmidt  und Obinger trafen auch in Unterzahl und bauten die Führung wieder zum 20:24 aus. Nun wurde auch fleißig durchgewechselt und es kamen alle Spieler bis auf die angeschlagenen Basti Grunz und Daniel Szegner zum Einsatz. Am Ende stand ein verdienter 22:27 Auswärtssieg.

Im Tor  Sebastian Grunz, Stefan Schiwietz

Spieler und Tore: Christoph Kolbeck, Markus Gretsch  6, Obinger Matthias 1, Dominick  Bergmann , Tom Baumhardt 9/1, Yannik Schmidt 4, Domenik Schiwietz 4, Niklas Kulhanek  2

Weibliche D-Jgd.: TG Mädels verteidigen die Tabellenspitze

Am Sonntagmorgen musste die TG ihre Visitenkarte bei der zweiten Mannschaft des TSV Schleißheim abgeben. Die Gastgeber traten komplett mit dem jüngeren Jahrgang an und waren daher körperlich auch unterlegen. Für Landshuter war das aber kein Grund mit angezogener Handbremse zu spielen. Nach dem Motto (leicht abgewandelt), „frisch, frei, fröhlich, drauf“ spielten die Rotweißen auf und zeigten in der ersten Halbzeit, warum sie seit dem zweiten Spieltag ungeschlagen sind. Schon Mitte der ersten Halbzeit wurden einige Stammspieler durch neue noch unerfahrene Akteurinnen ersetzt, was aber nicht zu einem Spielbruch führte. Nach dem Seitenwechsel beim Spielstand von 12:0 wurde das „Rotationsprinzip“ fortgesetzt. Die in der zweiten Halbzeit mutig werdenden Gastgeber konnten jetzt auch erfolgreich abschließen. So traten die Rotweißen nach dem 21:4 zufrieden ihre Heimreise an. Für das nächste Wochenende wünscht sich jedoch Trainer Frieder Goes, dass die Mädels gegen Burgkirchen beim Torabschluss etwas konzentrierter sein sollten.

Weibliche C-Jgd.: TG Mädels ziehen mit Gaimersheim gleich

Mit einem 25:21 Heimsieg holten die Landshuterinnen jetzt zum Tabellendritten punktgleich auf. Sehr verwundert rieben sich die TG-Trainerteam die Augen, denn nach nicht einmal einer Viertelstunde führten die Rotweißen überraschend deutlich mit 10:3. Nur drei TSV-Treffer (!) - wo war der Angriff mit der höchsten Trefferquote von der ÜBL Südost1? Eine TG-Schwächephase, bedingt durch verletzungsbedingte Aufstellungsänderungen holten die Audi-Vorstädter mit einem Fünferpack zum 10:8 auf. Danach erhöhten die Landshuterinnen wieder ihr Tempo und setzten zu einem konzentrierten Zwischenspurt bis zur Halbzeit (15:10) an. In der Kabinenbesprechung wurden die TGler auf die Stärken und Schwächen der TSVlerinnnen hingewiesen. Entsprechend vorbereitet ging man in die zweiten 25 Minuten und bauten die Führung auf 17:10 aus. Doch der Gaimersheimer Torhüterwechsel und zwei 2-Minuten-Strafen gegen Landshut brachten den TG-Motor ins Stocken und die Gäste kamen bis auf 19:18 gefährlich nahe. Dann übernahmen in der entscheidenden Phase drei TG-Spielerinnen die Verantwortung. Die Torhüterin verriegelte wieder ihren Kasten, die „Chefin“ und die jüngste Linkshänderin gaben nochmals Vollgas, spielten Gaimersheim schwindelig und machten beim 25:21 den Sack dann endgültig zu. Leider wird der Heimsieg überschattet von einer Verletzung einer TG-Spielerin, die noch gleich am selben Tag operiert wurde. In der 10. Spielminute wurde die bis dahin zweifache Torschützin bei ihrem dritten Torerfolg zum 7:2 unsanft auf den Boden befördert und verletzte sich an der Hand. Interessanterweise gibt es wieder Parallelen zum Vorspiel. Auch hier gab es Verletzungen, die speziell nach Auszeiten anfielen. Von dieser Stelle aus wünschen wir Dir, lieben Caro, „Gute Besserung“ und hoffen auf eine baldige Genesung. Daher hat die Turngemeinde am letzten Spieltag neben dem Ferienstartproblem Aufstellungsschwierigkeiten, die man in den nächsten Tagen hoffentlich mit unseren Neulingen versuchen zu beheben.  

TG-Handballdamen zu Gast bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf

Nach drei Heimspielen in Folge packen die Handball-Landesligadamen der TG Landshut wieder einmal die Koffer und reisen am Samstag (Spielbeginn 16.30 Uhr) nach Marktoberdorf, wo die SG Biessenhofen-Marktoberdorf ihre Heimspiele austrägt. An die Allgäuerinnen haben die Mädels aus Niederbayern gute Erinnerungen, denn im Hinspiel gab's einen Landshuter 28:18-Kantersieg. Doch Marktoberdorf zeigt zuhause ein ganz anderes Gesicht. In der Rückrunde konnten sie zuhause zwei ganz eindeutige Siege gegen Herrsching und Günzburg einfahren. Auch das zeigt wiederum wie schwer die Aufgabe für die TG Mädels um Trainer Ralf Forster im Allgäu werden wird. Leider macht es die Personalsituation auch nicht bessern und so werden die TG Damen mit einem ganz kleinen Kader ins Voralpenland reisen. Trotzdem wird man wieder fighten bis zum Schluss und alles daran setzen die beiden Punkte mit nach Landshut zu nehmen. 

TG Mipa krönt "Heimtriple" mit Derbysieg und kann der Restsaison jetzt entspannt entgegensehen. Landshuter Bayernliga-Handballer haben nach dem 39:32 gegen Haching den Klassenerhalt praktisch in der Tasche

Zwei Siege, ein Unentschieden, 7:1 Punkte: Die TG Mipa Landshut krönte ihr "Heimtriple" am Samstagabend mit einem 39:32 (18:12)-Derbysieg gegen den TSV Unterhaching und kann damit eingedenk von jetzt neun Minuspunkten Differenz zu den Hachingern auf dem ersten möglichen Abstiegsrang elf in der Handball-Bayernlga das Thema Klassenerhalt für heuer als "erledigt" abhaken. Nach dem dritten Heimspiel am Stück, das im Sportzentrum West ungeschlagen überstanden wurde, strahlte TGL-Trainer Milan Sedivec übers ganze Gesicht: "Jetzt fahren wir am Sonntag mit breiter Brust nach Rimpar, um dort beim punktgleichen Siebten unseren sechsten Tabellenplatz zu verteidigen. Mein Dank geht an die ganze Mannschaft, sie hat gekämpft bis zum Schluss und in der Abwehr zumindest in der ersten Halbzeit das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", lobte der Landshuter Chefstratege. Dass seine Jungs mit der klaren Führung im Rücken in Hälfte zwei die Defensiv-Marschroute etwas über Bord warfen, konnte der Übungsleiter verschmerzen. So gab es im südbayerischen Handball-Klassiker wie immer jede Menge Tore, diesmal allerdings wesentlich einseitiger verteilt als in den vergangenen Jahren. Die Hachiinger konnten den Lauf der in der Rückrunde erst einmal besiegten Niederbayern nur eine Viertelstunde lang (7:7/15.) bremsen, bekamen dann aber deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. "Matze" Müller (2) und Alex Reitmeier erhöhten auf 10:7 und beim 14:10 (24.) führten die Dreihelmenstädter erstmals mit vier Treffern. Die Oberbayern verkürzten zwar auf zwei Tore (14:12/26.), doch die Vorentscheidung zugunsten der Landshuter fiel dann noch in den letzten Minuten vor der Pause: Nach Reitmeiers 15:12 bestrafte die "TG Gnadenlos" drei Hachinger Ballverluste binnen 90 Sekunden mit einem Tempogegenstoß-Dreierpack, den Tobi Gretsch, Alex Reitmeier und Stefan Axthaler zum  18:12-Pausenstand schnürten. Nach dem Wiederbeginn kam Haching nur noch einmal auf vier Tore heran (20:16/35.), ging danach aber mit fliegenden Fahnen unter. Und das, obwohl sich bei Landshut Top-Shooter Matthias Müller am Knie verletzte und Dominik Weh in der 40. Minute nach einem Foul an Philipp Batzer "Rot" sah. Doch dafür traf Dominik Abeltshauser erstmals nach seiner Verletzungspause wieder zweistellig und auch die "jungen Wilden" der TGL machten mächtig Betrieb. "Die werden jetzt von mir noch mehr Einsatzzeiten bekommen", kündigte Trainer Sedivec an und freute sich darüber, mittlerweile echte Alternativen auf der Bank sitzen zu haben. Dies zeigte sich auch am Samstagabend, als die Hausherren erneut wesentlich mehr "Körner" zulegen konnten als der Gast. Über 22:16, 25:19 (40.) und 31:22 (46.) gab die Sedivec-Truppe stets die Schlagzahl vor und näherte sich im Endspurt sogar der 40-Tore-Schallmauer. Enis Kabashi mit einem Rückraum-Kracher, der eingewechselte Youngster Mark Hackmann mit einem raffinierten Heber von der linken Außenbahn, Abeltshauser per Strafwurf und der agile Reitmeiter vom Kreis trafen im Minutentakt zum 39:32-Endstand, während beim TSV der zuvor kaum zur Entfaltung gekommene Torjäger Johannes Borschel (insgesamt 6/1 Tore) erst ganz am Schluss für etwas Ergebniskosmetik sorgen konnte.

TG Mipa Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Elgeti, Karan; Christ, Gretsch (3), Reitmeier (7), Abeltshauser (12/7), Müller (2), Auernhammer (2), Freund, Axthaler (7/1), Kabashi (3), Hackmann (1), Weh (2). -fe-

Der Aufsteiger bietet dem Favoriten lange Parolie - muss sich am Ende mit 22:24 geschlagen geben.

Am Samstag Abend zur angestammten Zeit um 18 Uhr startete das dritte Heimspiel binnen 3 Wochen für die Landshuter Damen im Sportzentrum West. Zu Gast war diesmal das Topteam vom SV München-Laim. An den Landesligadritten hatten die TGlerinnen keine guten Erinnerungen. Man musste im erste Landesligaspiel eine 28:16- Klatsche hinnehmen. Also waren die Niederbayern in diesem Duell der klare "Underdog" und konnten frei Aufspielen.

Davon war am Anfang des Spiels leider wenig zu sehen, denn die Landshuter leisteten sich einen ziemlichen Fehlstart. Nach dem 7:2 Rückstand nahm TG-Trainer Ralf Forster bereits früh eine Auszeit um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Jetzt fanden die Damen zurück ins Spiel und konnten sich durch eine gute Abwehr mit einer stark aufgelegten Alina Virastau im Tor wieder heran kämpfen. Auch fortan waren die Gastgeberinnen mit den favorisierten Oberbayern auf Augenhöhe. Nach dem 13:13-Halbzeitstand sorgten Sandra Feistl und Katrin Abeltshauser erneut für einen Landshuter Zwei-Tore-Vorsprung (15:13/32.), der bis zum 17:15 (38.) hielt. Doch danach machte der Aufsteiger zu viele technische Fehler und ermöglichte so den Münchnerinnen leichte Gegentore. Beim 18:21 (48.) hatte die Laimer das Spiel gedreht, konnte sich seines Sieges aber noch nicht sicher sein. Denn angetrieben von der starken Katrin Abeltshauser stecken die junge Landshuter Truppe nie auf und kämpften bis zum Schluss. Leider fehlte am Ende einfach die Kraft und man kam nicht mehr näher als auf zwei Tore (21:23, 22:24) heran. Trotz der Niederlage konnte man sehen, das die Mädels auch mit den „Spitzeteams“ der Liga mithalten können und sogar ordentlich ins „Wanken“ bringen kann. Nächste Woche geht es wieder auf Reisen für die TG-Damen, diesmal nach Marktoberdorf, dessen Team mit einem Punkt Rückstand auf uns auf Platz 9 rangiert. Nun heißt es die knappe Niederlage abhaken und nächste Woche die 2 Punkte aus der Ferne mit nach Landshut nehmen!

TG-Handballreserve im Abstiegskampf voll gefordert- Nach dem 30:27-Heimsieg gegen die HG Ingolstadt sollte der BOL-Erhalt sicher sein

Wie eng es heuer im Abstiegskampf der Handball-Bezirksoberliga zugeht, zeigte am Sonntag das Heimspiel der TG Landshut II gegen die HG Ingolstadt. Am Ende war die Bayernligareserve froh, mit 30:27 (14:14) zwei weitere "Big Points" für den BOL-Erhalt gesichert zu haben. Fünf Spieltage vor Saisonschluss sollte damit für die Landshuter (6./16:18) mit einem Sechs-Punkte-Polster auf den mutmaßlich ersten Abstiegsplatz im Rücken der BOL-Verbleib ziemlich sicher sein. "Es war das erwartet schwere Spiel für uns gegen selbstbewusste und gut eingestellte Ingolstädter", resümierte TGL-Trainer Wolfgang Zitterbart. Dessen Team hatte zunächst große Probleme mit der 5:1-Abwehr der Gäste und erwischte einen klassischen Fehlstart (1:4/vierte Minute). Allmählich kamen die Hausherren danach auf Betriebstemperatur und erzwangen einen offenen Schlagabtausch (5:5/16.). Unentschieden hieß es auch beim Seitenwechsel (14:14). Im Gleichschritt ging's bis Mitte der zweiten Hälfte weiter (22:22/45.). Die Initialzündung bei den Rot-Weißen bewirkte dann die Einwechslung von Mark Hackmann und Alexander "Blacky" Schwarz für den Rückraum. Die TG-1b zog mit einem starken Torhüter Adrian Müller, der sich für höhere Aufgaben empfahl, als Rückhalt auf 26:23 davon (50.), hatte damit allerdings den Sieg noch nicht in trockenen Tüchern. Denn die Donaustädter steckten nicht auf und waren in der 57. Minute beim 28:27 wieder dran. Erst ein Doppelschlag des elffachen Torschützen Tobias Gretsch, der ebenso wie Felix Freund und Florian Obermayr von den Gästen nie auszuschalten war, fixierte den 30:27-Sieg der Rot-Weißen. Bemerkenswert auch die souveräne Spielleitung durch das routinierte Schiedsrichtergespann aus Schwaben, das in diesem intensiv geführten Kellerduell mit nur jeweils drei Strafzeiten auf beiden Seiten auskam.

TG Landshut II (Tore/davon Siebenmeter): Karan, Adrian Müller; Schwarz, Gretsch (11), Auernhammer (1), Moritz (1), Freund (6), Hackmann (2), Obermayr (7), Kust, Greger, Bippus, Tschaak (1), Wetscheza (1). -fe-

Revanche geglückt - Handballmädels der weiblichen A – Jugend schocken und besiegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer TSV Mainburg!! 

Mit einem hoch verdientem 14:9 (8:3) Sieg konnten unsere Mädels somit auch den direkten Vergleich nach der unglücklichen 3 Tore Hinspiel Niederlage für sich entscheiden. Die Voraussetzungen vor dem Spitzenspiel erster gegen zweiter waren für uns äußerst schlecht. Mit Jule Grunz, Coco Schluroff, Shelly Bergmann und Anna Liedl standen 4 Spielerinnen der „ersten Sechs“ wegen Verletzungen aus dem Traunreut Spiel nicht zur Verfügung. Deshalb wurde unser Team mit Adi Chudobova und Monika Duresova aus der C – Jugend verstärkt. Die beiden erledigten ihre Spielanteile wirklich ganz ausgezeichnet, ohne einen Fehler zu machen! Nachdem unser Gegner mit einer richtigen A-Jugend (ausschließlich 97/98 er Jahrgänge) antrat, waren wir als B-Jugend bis auf drei Ausnahmen alle um 2 bis 4 Jahre jünger! Im Spiel war das aber überhaupt nicht zu merken. Die Mädels spielten eine dermaßen kompakte 6:0 Abwehr in der Jede für Jede kämpfte und aushalf, dass unserem Gegner der immer durchgehen wollte einfach nichts mehr einfiel. Erst nach 3 Minuten Spielzeit ging Mainburg durch einen abgefälschten Wurf mit 1:0 in Führung. Die einzige und letzte Führung für den Tabellenführer. Auch unser Angriffsspiel litt natürlich unter der ungewohnten Aufstellung. Trotzdem konnten wir uns über die Dauer der 1. Halbzeit Tor um Tor absetzen. Vor allem durch die schönen Tore von Fanni Orban aus dem Rückraum und die tolle Abwehrleistung, hinter der Toni v. Götzendorf eine genauso tolle Torhüterleistung bot. Selbst 2 Siebenmeter konnte die Toni entschärfen. Auch die nach 25 Minuten fürs Tor eingewechselt Adi Chudobova lies nur noch 1 Tor zu und hielt einige Würfe von außen. Einem wirklich sehenswerten Tor kurz vor der Pause von Nici Seidlmaier von links außen wurde leider die Anerkennung verweigert. Die Spielstände der 1.Halbzeit gingen von 0:1 über 2:1, 7:2 bis zum 8:3 Halbzeitstand für uns. Der verlustpunktfrei Tabellenführer – komplett angetreten – konnte in 30 Minuten nur 3 Tore gegen unsere junge Truppe erzielen!!!! Was für eine Mannschaftsleistung Die zweite Halbzeit ging genauso weiter, die ersten 11 Minuten konnte Mainburg kein Tor erzielen, hatte sich jetzt aber in der Abwehr besser auf uns eingestellt. So trafen für uns in der Phase auch nur Lisa Ebensperger und Vroni Murr vom Kreis. Zwischenstand nach 41 Minuten 10:3.  Schön langsam merkte man, dass wir für die drei Rückraumpositionen und den Kreis nur eine Wechselmöglichkeit hatten. Der aufopferungsvolle Kampf in der Abwehr und dann nicht wechseln zu können lies die Kräfte langsam schwinden. Mainburg konnte von 11:4 bis auf 11:8 herankommen. Eine Auszeit nicht für die Taktik, sondern zum Durchschnaufen half uns etwas weiter. Danach konnte Bea van Hove sich auf Linksaußen durchsetzen und zum 12:8 und dann gleich noch einmal zum 13:9 zwei schöne Tore erzielen. Den Schlusspunkt setzte Lisa Ebensperger mit ihrem zweiten verwandelten Siebenmeter zum Endstand von 14:9

Die TG Mädels spielten mit: Toni v. Goetzendorf (Tor), Adi Chudobova(Tor),    Lisa Ebensperger(4/2), Julia Kirpitschiow, Celina Kind, Monika Duresova, Nici Seidlmaier, Vroni Murr(2), Fanni Orban(6), Bea van Hove(2) und Anja Röhrer

Nachdem Mainburg mit einem Sieg bei uns die Meisterschaft feiern wollte, war auch eine entsprechend große Anzahl von Anhängern aus Mainburg dabei. Trotz deren lauter Anfeuerung, konnten sich unsere Mädels diesmal über eine lautstarke Unterstützung von den Rängen und der Auswechselbank freuen. Die letzten 2 Minuten saß auf der Bank keiner mehr, stehend feierten die Mädels und die Halle eine wirklich großartige Leistung dieser jungen Truppe. Mit dem Schlusspfiff feierten sich die Mädels selbst und den tollen Überraschungssieg. Nach der Spielabsage unseres Gegners nächste Woche, war dies auch das letzte Spiel dieser Saison. Ein wirklich gelungener Abschluss einer Saison, in die wir als Abenteuer gestartet sind (als fast ausschließlich B-Jugendliche in der A-Jugend). Dieses „Abenteuer“ endet mindestens mit einem hervorragenden 2. Platz, da Mainburg sein letztes Spiel wahrscheinlich nicht mehr verlieren wird. Wir Trainer bedanken uns für eine überwiegend tolle Saison mit einem wirklich „geilem“ Spiel und Saisonabschluss.

Versöhnlicher Saisonabschluss bei der männlichen B-Jugend

Nach dem überraschenden hohen Auswärtssieg (34:19) in Metten und mit einem 35:28 Heimsieg gegenüber den Tabellennachbarn aus Freising schafften es die Rotweißen ihren fünften Platz zu verteidigen. Dies war dann auch der dritte Sieg in Folge. Wie in den vorherigen Begegnungen konnte die TG wieder im Angriff überzeugen. So hat nicht um sonst die Glöckner/Ostermaier-Truppe die meisten Toren in der ÜBOL-Nordost geworfen. Im Minutentakt klingelte es im Kasten der HSG Isar-Mitte. Leider lügt die Tabelle nicht. Denn sie zeigt jedem Statistiker die Kehrseite der Medaille. Landshut hat zusätzlich auch die meisten Tore kassiert. Die Partie gegen die Handballspielgemeinschaft war eine Kopie der Torverhältnistabelle. Viel zu löchrig war die Abwehr, so dass die Oberbayern in der ersten Halbzeit meist mit einem oder zwei Treffern in Führung lagen. Selten wurde der Aktionsradius des Freisinger-Topshooter eingeengt. Erst kurz vor dem Pausenpfiff ging die TG in Front und mit 19:18 wechselte man die Seiten. Vielleicht hatten die Landshuter-Trainer mit ihren Torhüterwechselspielchen ein glückliches Händchen gehabt, denn dies war u.a. die Basis, dass die Rotweißen ihre Führung nicht mehr hergaben. Die nie aufgebenden HSG-ler blieben immer häufiger in der TG-Abwehr hängen. Die letzten 25 Minuten waren bis zum Schluss hart umkämpft, wobei die Landshuter das glücklichere Ende mit einem 35:28 Sieg verbuchten.  Erstmals nach 16 Spieltagen konnte das Trainerteam 14 Spieler aufstellen, die auch alle im letzten Saisonspiel ihre Einsatzzeiten bekamen, und acht Feldspieler wurden in die Torschützenliste eingetragen. Leider ist die Saison für das Glöckner/Ostermaier-Team zu Ende, denn erst jetzt hat die Mannschaft es verstanden sich zu finden und als eine Einheit aufzutreten. Vielleicht wäre dann noch eine bessere Platzierung möglich gewesen

Weibliche C-Jgd.: Schwer erkämpfter 18:14 Sieg in Landau

Oft trügen die Vorahnungen eines Trainers nicht. In der Kabinenansprache wurden die Mädels vor dem heimstarken Tabellensechsten gewarnt. Ein Selbstläufer wie vor zwei Monaten beim klaren 28:17 Heimsieg würde es nicht werden. Und so kam es auch. Zunächst hatten die TG-Mädels mit 3:0 den besseren Start. Doch ehe man sich versah, glichen die Landauerinnen wieder aus. Und es ging weiter so. 6:3 Führung für die TG und dann holten die Gastgeber wieder auf (6:5). Schließlich steigerte sich die Abwehr nochmals und beim Spielstand von 11:6 schickte der umsichtige Schiedsrichter zum Pausentee. Auch in der zweiten Halbzeit brachte ein zwischenzeitliches 16:11 Ergebnis keine Ruhe in das TG-Aufbauspiel. Hartnäckig gaben die Landauerinnen nicht klein bei und verkürzten drei Minuten vor dem Ende zum 17:14. Der anschließende TG-Treffer zum 18:14 war jedoch das Endergebnis eines nicht immer voll konzentrierten Spiels der Landshuterinnen. Vielleicht waren die Mädels schon gedanklich beim nächsten Gegner. Am Samstag, den 12. März gastiert dann der TSV Gaimersheim um 15 Uhr an der Sandnerstraße.

Weibliche D-Jgd: 18:6 Pflichtsieg gegen das sieglose Schlusslicht

Deutlich leistungsverbessert präsentierte sich die HSG Isar-Mitte gegen über der Vorrunde an der Sandnerstraße. Gleich mit einem schönen Treffer von Rechtsaußen legte der couragierte Tabellenletzte los. Bald kam aber schon die Antwort der Rotweißen. Meistens versuchten sie die Passkombinationen der Gäste abzufangen, um dann schnell auf Angriff umzuschalten. Und das gelang dann wieder wie in den letzten Spielen. 4:1, 7:2 und 10:3 hießen die nächsten Zwischenstände bis zur Pause. In der zweiten Halbzeit rührten die TGler in der Abwehr Beton an. So zog man auf 18:3 davon, ehe die nie aufsteckenden Freisingerinnen im Endspurt doch noch drei Tore zum 18:6 nachlegten. Neben dem Sieg waren ein paar weitere Punkte für die Turngemeinde erfreulich. So feierten zwei Mädels an diesem Spieltag ihren Einstand. Zusätzlich bejubelten alle das allererste Tor von unserem Handballküken (Jahrgang 2006) und für die letzten zwei Spieltage ist an der Tabellenspitze wieder alles offen. Man könnte jetzt aus eigener Kraft Meister in der Bezirksliga Ost werden. Daher müssten jetzt zwei Siege gegen Schleißheim und Burgkirchen herausgespielt werden. Wir freuen uns nun auf ein spannendes Saisonende.

Männliche C-Jugend verliert gegen die HSG Isar-Mitte

Am Samstag mussten die Jungs zu Hause gegen den Tabellennachbarn aus Neufahrn und Freising die HSG Isar Mitte antreten. Das Hinspiel konnte man mit 25-29 gewinnen und so rechnete man wieder mit einem Sieg. Aber Landshut war diesmal nicht in der Lage sein gewohnt gutes Kombinationsspiel durch zu setzen und scheiterte im wieder an der guten Abwehr der HSG. Im Gegenzug war jeder Wurf der HSG ein Treffer. Beide Landshuter Torhüter bekamen keine Hand an den Ball. Bei Landshut war Tom Baumhart der einzige der Normalform hatte und die Mannschaft bis zur Halbzeit mit 13:16 im Spiel hielt. Im zweiten Abschnitt wollte man das Spiel nochmal herumreißen, aber wie in Halbzeit eins, gelang wenig und es wurde nicht mehr als Mannschaft gespielt sondern nur noch Einzelaktionen gesucht. Die Abwehrarbeit wurde immer schwächer, was wohl auch mit der zuletzt schwachen Trainingsleistung zu tun hat, und im Angriff gelangen nur noch 8 Tore. Die schwache Schiedsrichterin trug auch ihren Teil dazu bei, dass die Gegner immer härter zugreifen durften, wobei sich Markus Gretsch durch einen Faustschlag ins Gesicht noch verletzte. Bei Landshut wurde relativ schnell Zeitspiel angezeigt und die Spieler zu schnellen Abschlüssen gezwungen. Dennoch muss man anerkennen, dass Landshut am Ende mit 21:31 verdient verloren hat. Nächste Woche geht es zum Abschluss der Saison nach Simbach am Inn, die den 6. Tabellenplatz belegen. Dort sollten zum versöhnlichen Ende noch 2 Punkte eingefahren werden.

Im Tor  Sebastian Grunz, Stefan Schiwietz

Spieler und Tore: Christoph Kolbeck 1 Markus Gretsch  3, Obinger Matthias, Dominick  Bergmann , Tom Baumhardt 7/4, Yannik Schmidt 2, Simon Matzberger, Domenik Schiwietz 2, Niklas Kulhanek  2

+++ Kein Irrtum – Es ist schon wieder Heimspieltag +++

Alle guten Dinge sind 3 - Und diesmal haben wir volles Programm. Also kommen lohnt sich.

Am Samstag 5. März
11:00 Uhr ‪#‎mD‬ vs. HSG Isar-Mitte 
12:10 Uhr ‪#‎wD‬ vs. HSG Isar-Mitte
13:20 Uhr ‪#‎mC‬ vs. HSG Isar-Mitte
14:40 Uhr ‪#‎mB‬ vs. HSG Isar-Mitte
16:00 Uhr ‪#‎wA‬ vs. TSV Mainburg
18:00 Uhr ‪#‎Damen‬ vs. SV München-Laim
20:00 Uhr ‪#‎Herren1‬ vs. TSV Unterhaching

Sonntag 6.März
16:00 Uhr ‪#‎Herren2‬ vs. HG Ingolstadt
18:00 Uhr ‪#‎Herren3‬ vs. TSV Simbach II

Alle Spiele im SZW - wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen.

‪#‎jungwildniederbayrisch‬ ‪#‎tglandshut‬ ‪#‎heimspieltag‬

Beitrag vom Spiel gegen Haspo Bayreuth. 

Ein Video-Beitrag von dem Bayerligaspiel unserer ‪#‎Herren1‬ gegen HaSpo Bayreuth

Vielen Dank an ISAR TV für den tollen Beitrag.

http://www.isar-tv.com/mediathek/video/tg-landshut/

TG-Handballdamen mögen's spannend - Mittelplatz mit 23:21-Heimsieg gegen Taufkirchen gesichert

Die Landesligaspiele der Handballdamen der TG Landshut sind derzeit nichts für schwache Nerven: Zogen die Rot-Weißen noch eine Woche zuvor gegen Kissing knapp den Kürzeren (26:27), hatten sie am Samstag beim zweiten Heimmatch binnen sieben Tagen gegen den SV DJK Taufkirchen mit 23:21 (15:11) das bessere Ende für sich. Vom ersten Abstiegsplatz elf ist das Forster-Team (8./19:17) nun, bei einem Spiel weniger, fünf Punkte entfernt. In der ersten Halbzeit wechselte die Führung bis zur 20. Minute (7:7) ständig hin und her, ehe die TG-Mädels das Ergebnis bis zur Halbzeitpause auf 15:11 erhöhten. Daran knüpften die Gastgeberinnen nach dem Pausentee an und schraubten das Ergebnis bis Mitte der zweiten Hälfte auf 20:14. Als freilich Katrin Abeltshauser ab der 45. Minute von der Münchner Vorstädterinnen kurzgenommen wurde, gab das einen kleinen Bruch im TGL-Spiel und Taufkirchen näherte sich Tor um Tor. In der 51. Minute stand es plötzlich nur noch 20:19, ehe die Niederbayern wieder Zwischengas gaben und zum 22:19 draufsattelten (55.). Aber die Taufkirchner Frauen gaben nicht auf und verkürzten abermals (22:21/58.). Größeren Flurschaden für die TGL verhinderte in dieser Phase Torhüterin Alina Virastau mit einem gehaltenen Siebenmeter. Gegen die offensive DJK-Abwehr kam dann Julia Pfosser 17 Sekunden vor Schluss auf der rechten Außenbahn zum Wurf und fixierte mit einem überlegten Heber das Endergebnis von 23:21.

TG Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Krraki, Virastau; Herrmann (7/3), Sandra Feistl (5), Abeltshauser (5), Susi Feistl (3), Pfosser (3), Frank, Müller, Hofer, Lex, Ebensperger. -fe-

Landshuter Zeitung

TG-Handballreserve holt wichtige Sicherungspunkte. BOL-Team bezwingt die SSG Metten mit 28:26 (16:13)

Mit einem Kraftakt hat sich am Sonntag die zweite Handballmannschaft der TG Landshut dank ihres 28:26 (16:13)-Heimsieges gegen die SSG Metten wichtige Sicherungspunkte für den Verbleib in der Bezirksoberliga geholt. Die Rot-Weißen verbesserten sich mit nunmehr 14:18 Zählern und drei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf Rang sechs. Für die Mettener (11./10:22) indessen bleibt's im engen Abstiegsrennen prekär. "Wir mussten heute richtig hart arbeiten für den Erfolg und am Ende war es ein Zittersieg", schnaufte TGL-Trainer Wolfgang Zitterbart nach dem abwechslungsreichen Niederbayern-Derby erst einmal tief durch. Dabei schien es zunächst so, als wollten die Landshuter früh für klare Verhältnisse sorgen. Sie drehten bis zur zehnten Minute einen anfänglichen Rückstand (1:3) zur 7:4-Führung um und bauten diesen Vorsprung bis zur 20. Minute bis auf 13:7 aus. Dann ordnete Gästecoach Walter Steininger eine kurze Deckung gegen die Landshuter Scharfschützen Tobi Gretsch, der trotz Rückenproblemen auflief, und Felix Freund an. Die Hausherren hatten damit große Probleme und bis zur Halbzeit (16:13) halbierte sich ihr Torplus. Nach dem Seitenwechsel schien die Partie dann vollends zu kippen, als die "Klosterer" immer stärker aufkamen und nicht nur ausglichen, sondern bis zur 40. Minute sogar mit 23:22 führten. Doch dann brachten die Gastgeber ihre (O-Ton Trainer Zitterbart) "Geheimwaffe" Christian Kraus zum Einsatz und das zahlte sich aus. "Kraus hat Ruhe und Übersicht in unser zuvor viel zu hektisches Spiel gebracht", lobte Wolfgang Zitterbart den Routinier. Da auch auf die Torhüter Dejan Karan und Adrian Müller, die sich während des Spiels abwechselten, Verlass war und mit Alex Schwarz sowie Manfred Wetscheza zwei weitere "Comebacker" für Entlastung sorgten, stoppte die Bayernligareserve ihren Negativtrend. Bis in die Schlussphase hinein verlief das Spiel völlig ausgeglichen (26:26/58. Minute), doch auf der Zielgraden sorgte dann Tobi Gretsch mit einem Doppelschlag für die Entscheidung zugunsten des Teams von der Sandnerstraße.  

TG Landshut II (Tore/davon Siebenmeter): Karan, Adrian Müller; Schwarz, Gretsch (7), Kraus (1), Auernhammer (3), Moritz (3), Wenzel, Freund (5), Hackmann (3), Kust, Greger, Bippus, Wetscheza (6/5). -fe-

Weitere Ergebnisse vom letzten Wochenende

Die ‪#‎Herren2 machen es nach einer klaren Führung 13:7 nochmal richtig spannend und kämpfen sich zu 28:26 Heimsieg gegen die SSG Metten

Die ‪#‎wC gewinnt 32:10 gegen Taufkirchen/Vils. Die ‪#‎mC verliert deutlich gegen Altenerding und die ‪#‎mB fährt einen deutlichen 19:34 Sieg in Metten ein.

‪#‎Jungwildniederbayrisch

Heimspiele am Wochenende:

Samstag 05.03 
11:00 Uhr  #‎mD vs. Hsg Isar- Mitte

12:10 Uhr  #‎wD vs. HSG Isar-Mitte

13:20 Uhr  #mC vs. HSG Isar-Mitte

14:40 Uhr  #mB vs. HSG Isar-Mitte

16:00 Uhr  #wA vs. TSV Mainburg

18:00 Uhr #Damen vs. SV München-Laim

20:00 Uhr #Herren1 vs. TSV Unterhaching

 

Sonntag 06.03

16:00 Uhr #Herren 2 vs. HG Ingolstadt

18:00 Uhr #Herren 3 vs. TSV Simbach II

Alle Spiele im SZW - wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen.

Revanche geglückt ! TG-Mädels besiegen in einem Krimi den SV-DJK Taufkirchen.

Am Samstag hatte die Landshuter Damenmannschaft den SV-DJK Taufkirchen im Sportzentrum West zu Gast. Nach einem etwas zerfahrenen Beginn beider Mannschaften (4:4 nach 14 min) konnten sich die Landshuterinnen ein 4 Tore Polster zur Halbzeit herausarbeiten. (15:11) Nach Wiederbeginn agierten beide Mannschaften weiter hochmotiviert und keine der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Wie letzte Woche gegen Kissing zündeten die Landshuter Mädels wieder den Turbo und setzten sich auf 19:13 ab. Leider auch wie vor Wochenfrist gegen Kissing gab Taufkirchen nie auf und arbeitete sich wieder auf 2 Tore heran. In Halbzeit 2 konnten auch die beiden zuverlässigen Torschützen Elli Hofer und Susi Feistl aufgrund von Verletzung nur noch bedingt spielen. Taufkirchen stellte auf eine offensive Abwehr um, dies bereitet den Niederbayern ordentlich Probleme aber auch Taufkirchen machte einige Fehler. Beflügelt von der tollen Stimmung in der Halle (Danke Cari - war spitze !) warf 20 Sekunden vor Schluss die extra aus Zwickau angereiste Julia Pfosser das letzte TG Tor zum viel umjubelten 23:21 Endstand. Mit 19 Punkte steht man jetzt auf Platz 8 der Tabelle und hat bereits nächste Woche das nächste Heimspiel gegen den Tabellendritten aus München-Laim. Wir freuen uns wieder auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans. Leider verletzte sich eine Spielerin von Taufkirchen ohne Fremdeinwirkung schwer am Knie. Wir wünschen dir gute Besserung und das du bald wieder auf dem Spielfeld stehen kannst. #comebackstronger 


-Lisa Ebensperger-

#jungwildniederbayrisch #19punkte

Ungefährdeter 32:10 Heimsieg gegen Taufkirchen

Mit einem überraschenden 21:10 Sieg gegenüber dem SC Kirchdorf im Gepäck traten unsere Gäste sehr mutig gegen unsere TG-Mädels an. Keine Mannschaft schenkte dem Anderen etwas. Daher war auch der Spielaufbau auf beiden Seiten etwas zerfahren. Erst als sich die TG langsam ergebnis-technisch absetzen konnte, wurden auch spielerische Elemente gezeigt. Trotzdem war die Fehlerquote etwas zu hoch. Beim Spielstand von 15:4 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit dominierten weiter die Rotweißen ohne 100% zu überzeugen. Trotzdem kann man nach dem 32:10 Sieg positiv bilanzieren. Dies war mittlerweilen der 10 Saisonsieg am 15. Spieltag und in den restlichen Partien gegen Landau, Gaimersheim und Moosburg könnte noch der eine oder andere Sieg dazukommen. Der vierte Tabellenplatz wird höchstwahrscheinlich uns nicht mehr genommen. Leider haben wir aber auch keine Chance mehr unter die ersten Drei zu kommen. Die Kadersituation verbessert sich von Monat zu Monat. U.a. konnten sich von den 11 eingesetzten Feldspielern 8 in die Torschützenliste eintragen. Weitere Passausstellungen sind in Vorbereitung und vielleicht feiert die eine oder andere Novizin noch in dieser Saison ihren Einstand. „TG-Handballherz was willst Du mehr.“

TG Mipa nach gelungener Revanche gegen Haunstetten unterwegs ins gesicherte Mittelfeld - Landshuter Bayernliga-Handballer landen mit 31:27 (14:8) dritten Sieg hintereinander

Die Revanche für die bittere Vorrundenniederlage (26:29) ist gelungen: Die Handballer der TG Mipa Landshut holten am Samstagabend im Sportzentrum West gegen den TSV Haunstetten mit 31:27 (14:8) den dritten Sieg hintereinander und sind als nunmehr Siebter mit 18:16 Punkten drauf und dran, sich im gesicherten Mittelfeld der Bayernliga festzubeißen. In einer kampfbetonten Partie zweier punktgleicher Tabellennachbarn konnte sich TGL-Trainer Milan Sedivec erneut über eine prima Vorstellung seiner Youngster freuen: Matthias "Matze" Müller wurde dabei quasi zum Albtraum für die Haunstettener, denn wie beim Hinspiel in Augsburg netzte er gleich elf Mal ein. Auch Markus Auernhammer (sechs Tore) und Felix Freund (drei) zeigten, dass ihre gute Leistung vom Sulzbach-Spiel keine "Eintagsfliege" war. Ein Haar in der Suppe fand TGL-Trainer Milan Sedivec am Ende dann doch: "Schade, dass wir unsere starke  Abwehrleistung aus der ersten Halbzeit in der zweiten Hälfte nicht wiederholen konnten. Aber die gute Trefferquote im Angriff hat dies kompensiert."  Mit "Urgestein" Matthias Elgeti im Tor und "Ralle" Auernhammer in der Starting Six rührten die Landshuter in Durchgang eins Beton an. Rund acht Minuten dauerte es, ehe Alexander Horner das erste Gästetor gelang. Die Hausherren hatten zu dieser Zeit allerdings durch Enis Kabashi und Stefan Axtgaler auch erst zweimal getroffen. Dann freilich kam die TG-Angriffsmaschinerie lins Rollen. Die manchmal etwas kleinlich leitenden Schiedsrichter Ulrich Grimm aus Rothenburg und Florian Müller (Dinkelsbühl) sparten nicht mit Zeitstrafen (insgesamt neun gegen die TGLr und zehn gegen den TSV), und so war oft viel Platz auf dem Parkett. Die Niederbayern legten einen Zwischenspurt ein und erhöhten von 4:3 binnen acht Minuten auf 8:3 (20.). Landshut hatte jetzt die  Schwaben im Griff und enteilte auf 11:4 (25.). Erst in den restlichen fünf Minuten bis zur Pause fing sich Haunstetten etwas und verkürzte zum 14:8-Halbzeitstand. Gleich nach dem Wiederbeginn holte der TSV durch Tore von Alex Horner und Johannes Wiesner weiter auf (14:10/32.),  doch das war's auch schon mit dem Aufbäumen der Augsburger. Die Niederbayern hatten weiter alles im Griff und schraubten das Resultat binnen sechs Minuten auf 18:13. Das Match wurde jetzt zum beidseitigen Scheibenschießen, bei dem einen der zwischenzeitlich ins Tor gekommene Lukas Sigl etwas leid tun konnte. Schließlich machte der 20-jährige bereits sein letztes Saisonspiel für die TGL, denn einen Tag später düste der Landwirtschaftsstudent für ein mehrmonatiges Berufspraktikum in den hohen Norden (Oldenburg) ab. Im Sedivec-Team brannte trotz einiger Unkonzentriertheiten vor allem in der Deckung nichts mehr an, der TGL-Vorpsrung betrug nämlich permanent mindestens vier Treffer. Beim 26:19 (50.) und 28:21 (53. Minute) schien sich sogar ein Landshuter Kantersieg abzuzeichnen, ehe Coach Sedivec in der Schlussphase munter durchwechselte und Haunstetten noch kräftig Ergebniskosmetik betreiben konnte. 

TG Mipa Landshut (Tore): Elgeti, Sigl; Schindlbeck, Christ, Gretsch, Reitmeier (3), Abeltshauser (1), Müller (11), Auernhammer (6), Hueber, Freund (3), Axthaler (1), Kabashi (6). -fe-


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